Das Sonnenvitamin- Wussten Sie schon?

Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein. Während Vitamine normalerweise Stoffe sind, die der Körper nicht selbst herstellen kann, so wird Vitamin D aus im Körper vorhandenen Vorstufen selbst gebildet. Dies geschieht mit Hilfe von Sonnenbestrahlung der Haut.

Wofür braucht man Vitamin D?

Vitamin D ist das  Knochenvitamin schlechthin. Es reguliert den Kalzium- und Phosphathaushalt, bewirkt im Darm eine vermehrte Kalziumaufnahme und an den Knochen eine verstärkte Mineralisierung und somit Härtung der Knochen. Aber auch an anderen Stoffwechselvorgängen im Körper ist Vitamin D beteiligt, so stärkt es das Immunsystem und steigert die Muskelkraft.

Wieviel Vitamin D benötigt der Körper?

Die Werte für 25- Hydroxyvitamin D sollten im Blut bei 50 Nanomol/Liter Serum liegen. Unterhalb von 30 nmol/L spricht man von einem Vitamin D- Mangel. Dies ist aber bei der Mehrheit der deutschen Bevölkerung in der Regel nicht der Fall. Allerdings erreicht ein Großteil der Bundesbürger die wünschenswerte Konzentration von 50nmol/L leider auch nicht. Das bedeutet, das schützende Potenzial des Sonnenvitamins wird nicht voll ausgenutzt.
 
Vitamin D-Präparate einnehmen oder lieber nicht?

Grundsätzlich gilt, nicht jeder Deutsche muss im Winter vorsorglich ein Vitamin D- Präparat einnehmen. Oberstes Ziel sollte es immer sein, den Bedarf durch die körpereigene Vitamin D- Produktion zu decken. Voraussetzung hierfür ist, dass man sich genug im Freien und auch in der Sonne aufhält. Gemeint sind damit: 5- 25 Minuten UVB-Bestrahlung auf Gesicht, Händen und Teilen von Armen oder Beinen. Ausgedehntes Sonnenbaden sollte man vermeiden, da dies das Hautkrebsrisiko erhöht. Im Sommer kann man die Vitamin D- Speicher des Körpers auffüllen, sodass man auch über die Wintermonate ausreichend versorgt ist.
Wenn eine unzureichende Vitamin D- Versorgung nachgewiesen ist oder bei Risikogruppen kann die Einnahme von Vitamin D- Präparaten durchaus sinnvoll und auch notwendig sein.
Risikogruppen sind alle, die sich kaum oder gar nicht im Freien aufhalten, z.B. Bewohner von Pflegeheimen, aber auch Patienten mit Osteoporose. Auch bei Säuglingen wird ab der ersten Lebenswoche bis Ende des ersten Lebensjahres eine Vitamin D- Einnahme zur Rachitisprophylaxe empfohlen.

Wenn Sie unsicher sind oder Fragen rund um das Thema Vitamin D haben, helfen wir Ihnen gern weiter, sprechen Sie uns einfach an!
 

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